Variszitschmuck besticht durch ein Grün, das man bei Schmuck selten sieht. Dieses zarte, sanfte Grün, mal apfel-, mal mintfarben, mit braunen oder cremefarbenen Adern, die organische Muster zeichnen, wirkt sofort natürlich und frisch. Variszit ist ein wasserhaltiges Aluminiumphosphat und chemisch mit Türkis verwandt (einem Kupferphosphat). Tatsächlich werden die beiden Steine oft verwechselt, und Variszit wurde lange unter den irreführenden Namen „Utahlit“ oder „grüner Türkis“ verkauft. Dabei verdient er durchaus eine eigene Identität. Sein Name leitet sich von Variscia ab, dem alten lateinischen Namen des Vogtlands, einer Region in Sachsen, wo er 1837 erstmals beschrieben wurde. Die schönsten Exemplare stammen heute aus Utah, Australien, Spanien und Brasilien.
In der Steinheilkunde gilt Variszit als Stein tiefer Gelassenheit, der Einfachheit und Zufriedenheit. Mit äußerst sanfter und beruhigender Energie wirkt er auf das Herzchakra. Während andere grüne Steine beleben (grüner Turmalin), verwandeln (Malachit) oder öffnen (Smaragd), beruhigt und vereinfacht Variszit. Er hilft dabei, die Freude an einfachen Dingen wiederzuentdecken, unnötige Komplikationen loszulassen und ein Gefühl innerer Zufriedenheit zu entwickeln. Empfohlen wird er Menschen, die ängstlich oder überlastet sind, sich ständig Stress machen oder wieder einen einfacheren und unbeschwerteren Zugang zum Leben finden möchten. Auch als Begleiter bei der Meditation ist er sehr beliebt, denn er beruhigt den Geist schnell und tiefgreifend.
Variszit lässt sich gut mit Rosenquarz (Sanftheit und Liebe), Amethyst (Ruhe und Weisheit) oder Chalcedon (gelassene Kommunikation) kombinieren. Bei der Pflege ist Vorsicht geboten: Variszit ist mit einer Mohshärte von 3,5 bis 5 ein weicher Stein. Kein Salz, keine Chemikalien und keine Stöße. Reinigen Sie ihn mit einem leicht angefeuchteten weichen Tuch und laden Sie ihn im Mondlicht auf.